Bücher von Herbert Günther:

Kann passieren - Wahre Geschichten von erfundenen Tieren

 

Geschichten, die in der Zeitung unter den "Vermischten Meldungen" stehen, sind oft kurios. Wir mögen sie, weil uns die kleinen Missgeschicke zeigen, dass auch bei anderen nicht immer alles perfekt läuft. Das tröstet und erheitert. Auch Kinder - und die besonders. Herbert Günther hat jahrelang solche seltsamen Vorkommnisse gesammelt und erzählt sie hier als menschenfreundliche Tiergeschichten nach. Wir lesen vom schwarzen Schaf, das vor lauter Langeweile notorisch Autos klaut, vom Floh, der großspurig Chefarzt spielt, oder vom jungen Krokodil, das aus sportlichen Gründen lieber nicht König in Afrika werden will.

 

Klett Kinderbuch, Leipzig; März 2012; ISBN 978-3-941411-50-0; Illustrationen von Andreas Röckener; durchgängig farbig illustriert; ab 5; 48 S., gebunden; 11,90 €

Wir Kinder von früher

 

Wer heute erwachsen ist, hat als Kind viel über die Nachkriegszeit gehört. Darüber, wie es war, in den Trümmern zu spielen und stundenlang nach Kartoffeln anzustehen. Oder über die Spätheimkehrer. Bewegende Geschichten waren das. Nicht immer ist jetzt noch jemand da, der so schön von früher erzählen kann. Deshalb hat sich Autor Herbert Günther – passend zu den authentischen Fotografien – Geschichten ausgedacht, die den Alltag jener Zeit wieder aufleben lassen.

 

Karl Heinz Mai (1920 – 1964) verlor als Soldat im Zweiten Weltkrieg beide Beine und bewegte sich fortan mit seinem »Selbstfahrer«-Rollstuhl durch seine Heimatstadt Leipzig. Er dokumentierte mit seiner Kamera alles, was er sah: die Flüchtlingsströme nach dem Krieg, das Leipziger Alltagsleben, die Architektur. Dass in dem großen Foto-Archiv auch unzählige Kinderbilder aus der Nachkriegszeit existieren, war bislang nur wenigen bekannt.

 

Klett Kinderbuch, Leipzig; März 2011; ISBN 978-3-941411-39-5; Fotografien v. Karl Heinz Mai, Illustrationen v. Franziska Neubert; ab 7 und zum Vorlesen; 128 S., gebunden; 19,90 €

Mach's gut, Lucia!

 

Ein Geschichtenbuch über die Kinder der Welt
Kinder haben Rechte. Sie sollen vor Ausbeutung und Gewalt geschützt werden, sie sollen spielen, lernen und lachen dürfen. Aber für viele sieht das Leben ganz anders aus.
Von Kindern ohne Kindheit erzählt Herbert Günther in diesem Buch. Seine Geschichten sind erfunden, aber die Kinder darin nicht. In Uganda, Brasilien, Thailand, Russland, Indien - überall leben Kinder so, wie Herbert Günther es beschreibt. Er erzählt Geschichten gegen die Gleichgültigkeit.

 

terre des hommes; 2012; ISBN 978-3-941553-09-5; mit Bildern von Ute Martens; ab 10