Augenblicke und Rückblicke 2013:

Träume in den Kisten

Am 10. und 11. November war der Kinder- und Jugendbuchautor Manfred Theisen zu Gast im Offenen Jugendvollzug Göttingen. Er sollte dort eine Werkstatt "Mediales Schreiben" abhalten, und was wurde daraus?

 

"Träume in den Kisten"!

Die jungen Inhaftierten der Ausbildungswerkstatt Holz bauten Kisten und Männchen aus Holz. Die Männchen setzten sie in die Kisten. Dann formulierten sie - passend zum Motto "Traum und Wirklichkeit" der Jugendbuchwoche - ihre Träume und ihre Vorstellungen von Freiheit. Mit diesen Formulierungen wiederum beschrieben sie die Innenseiten der Kisten.

Herzlichen Dank an Manfred Theisen, der die geniale Idee dazu hatte! Und ein besonderes Dankeschön gilt Herrn Löprick, dem Fachbereichsleiter, Herrn Schierle, dem Werkstattmeister, sowie insbesondere den vier jungen Inhaftierten, die mit großem Interesse an der Werkstatt teilgenommen und bei der Eröffnungsveranstaltung der Jugendbuchwoche zusammen mit Manfred Theisen das Projekt vorgestellt haben.

Bilder einer Lesung von Wolfgang Bittner in der Johann-Joachim-Quantz-Schule, Scheden

Lesung am 30. Oktober 2013 in der 4. Klasse der Johann-Joachim-Quantz-Schule in Scheden.

Wolfgang Bittner liest aus seinem Kinderroman "Der alte Trapper und der Bär".

Fotos von Silvia Barke-Lorbacher.

Bericht der Egelsbergschule über eine Lesung von Wolfgang Bittner

Im letzten Monat hatten wir im Rahmen der Göttinger Bücherwoche die große Ehre, Wolfgang Bittner begrüßen zu dürfen. In einer kurzweiligen wie spannenden Stunde las er aus einigen seiner Bücher wie „Der alte Trapper und der Bär“ vor und begeisterte alle Schülerinnen und Schüler. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Bittner und wünschen ihm für seinen weiteren Lebensweg alles Gute.

 

Bericht und Bilder der Egelsbergschule; Lesung von Wolfgang Bittner aus "Der alte Trapper und der Bär" am 30. Oktober 2013; mehr hier!

Bericht der KGS Gieboldehausen über eine Lesung von Wolfgang Bittner

Wolfgang Bittner war nicht immer Autor, vor seinem Leben als Schriftsteller war er Rechtsanwalt. Damals hat er eher mit der „dunklen Seite des Lebens“ zu tun gehabt, wie er den Schülern erklärt: Einbruch, Diebstahl, Körperverletzung. Später fing er an zu schreiben, erst für Zeitungen und Zeitschriften, dann schrieb er ganze Bücher. Als er merkte, dass er von dem Erlös leben kann, hing er den Rechtsanwaltsberuf an den Nagel und widmete sich ganz den Büchern, reiste viel und lebte u. a. auch längere Zeit in Kanada.


Bericht und Bilder der Lehrerin Ruth Anderle, KGS Gieboldehausen; Lesung von Wolfgang Bittner aus "Flucht nach Kanada" am 29. Oktober 2013; mehr hier!

Bericht der Grundschule Hemeln über eine Lesung von Martin Ebbertz

... Martin Ebbertz (war) zu Gast in der Grundschule Hemeln und las zum Vergnügen aller Kinder einige seiner lustigen und teilweise skurrilen Geschichten vor. So erfuhren sie zum Beispiel, wie die stark bebrillte Paula lesen lernt, wie man Bananen herstellt oder wie sich der kleine Herr Jaromir in einem steckengebliebenen Fahrstuhl mit dem Anbau von Tomaten die Zeit vertreibt ...

 

Bericht der Lehrerin Katrin Redemann, Grundschule Hemeln; Lesung von Martin Ebbertz aus "Paula, die Leseratte" und "Ein Esel ist ein Zebra ohne Streifen" am 30. Oktober 2013; mehr hier!

Schülerbericht aus dem Eichsfeld-Gymnasium über eine Lesung von Hanna Jansen

Wenn das Paradies ganz nah am Abgrund liegt ... Die sympathisch wirkende Autorin besitzt selber eine sehr interessante Biografie, da sie Mutter von 14 Kindern aus aller Welt ist, die sie mit ihrem Mann adoptiert hat. Sie ist außerdem bereits mit vielen Preisen ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Literaturpreis für das beste deutschsprachige Jugendbuch, für ihr Buch "Über tausend Hügel", das in Ruanda spielt, dem Land der tausend Hügel ...

 

Bericht der Schülerin Anna Hellmond, Klasse 9 c, Eichsfeld-Gymnasium; Lesung von Hanna Jansen aus "Zeit der Krabben" am 29. Oktober 2013; mehr hier!

Bericht der Schulwerkstatt der Schule am Wieter über eine Lesung von Manfred Theisen

"Jong, du gehst mal in die Tonn", hat sein Vater zu dem kleinen Manfred gesagt. Gut, dass daraus nichts geworden ist. Denn bis heute hat Manfred Theisen über 15 Kinder- und Jugendbücher geschrieben und noch viele gute Ideen im Kopf. Dazu kann man ihm eine gute Portion Witz, Vortragstalend und Einfühlungsvermögen für Jugendliche bescheinigen.

 

Bericht der Schulwerkstatt der Schule am Wieter, Northeim; Lesung von Manfred Theisen aus "Nerd forever" am 30. Oktober 2013; mehr hier!

Schülerbericht aus dem Otto-Hahn-Gymnasium über eine Lesung von Manfred Theisen

"Mehr als 30 Kinder waren da. Ich ging herum und traf einen, der mich gelangweilt ansah. Ich fragte ihn, was er denn hier wollte, und er sagte mir, dass er keinen Bock hatte irgendetwas zu machen. Tja, sagte ich, Brot kann schimmeln, was kannst du? Er sagte, er könne malen. Dann mal mir doch mal was, gab ich als Antwort. Und so zeichnete er die erste Comicfigur, Nerd."

 

Bericht des Schülers Alexander Kempf, Klasse 7 S, Otto-Hahn-Gymnasium, Göttingen; Lesung von Manfred Theisen aus "Nerd forever" am 1. November 2013; mehr hier!