Unser Motto 2017:

Sich etwas zu trauen ist manchmal gar nicht so einfach.

 

Marie zieht in eine andere Stadt und fühlt sich in dem neuen Haus wie ein Vogel, der aus dem Nest gefallen ist. Pakku stellt sich seiner Vergangenheit und reist nach Grönland, um seinen Vater ausfindig zu machen. Vier Jugendliche erleben 1963 Selbstbestimmung, Demokratie und Meinungsfreiheit, aber auch Widersprüche. Jonny Himmelblau aus Kairo versucht, die Unruhen in seinem Land und das Wort Revolution zu verstehen. John Maynard gibt sein eigenes Leben, um andere zu retten. Jakob hätte es nie für möglich gehalten, dass er einmal mit dem sogenannten IS sympathisieren würde. Mika verliebt sich in ein gehörloses Mädchen und erzählt seinen Freunden nichts davon aus Angst, ausgelacht zu werden. Und Luis steht hinter seinem neuen Freund Edvard, obwohl der etwas Schreckliches getan hat…

 

In den Büchern der diesjährigen Kinder- und Jugendbuchwoche der GEW finden wir Heldinnen und Helden, aber auch (Anti-)Heldinnen und (Anti-)Helden. Alle sind mutig, nehmen Herausforderungen an und bewirken Veränderungen: Sie meistern einen Umzug, sie trauern endlich, sie begreifen den Unterschied zwischen Freiheit und Unterdrückung, entwickeln sich zu wahren Helden, passen sich an oder rebellieren, opfern sich, stehen für andere ein und wachsen sogar über sich hinaus.

 

Ohne die Gefahr zu scheuen, tun sie etwas, dessen Ausgang ungewiss ist. Sie riskieren, sie hasardieren. Sie setzen alles auf eine Karte. Und manches Mal vermessen sie sich.

 

Wir wollen den Zuhörerinnen und Zuhörern vermitteln was es heißen kann, mutig zu sein. Was es bedeutet, nicht nur Mut im Sinne von Eigennutz zu zeigen, sondern ebenso im Sinne von Selbstlosigkeit und Standhaftigkeit.