Bücher von Anke Bär:

Kirschendiebe oder Als der Krieg vorbei war

 

"Es ist das größte Glück der Welt, dass wir hier gelandet sind. Auch wenn es das größte Unglück der Welt ist, das uns hergebracht hat." Lotte wohnt in einem Forsthaus, obwohl ihr Papa gar kein Förster ist. Grund dafür ist der Krieg, der ihrem Vetter Knut den Vater genommen hat und Lehrer Fettig ein Auge. Seit die grässliche Frau Greßmann im Forsthaus das Sagen hat, ist vieles verboten - Kirschenpflücken zum Beispiel. Doch Lotte lässt sich nicht unterkriegen. Wer Kirschen haben will, muss sie eben klauen. Und dass nur Jungs Lederhosen tragen dürfen, sieht sie schon gar nicht ein!

 

Ein Buch, das von einer Kindheit in der Nachkriegszeit erzählt und zu vielen Gesprächen zwischen den Generationen Anlass gibt.


Gerstenberg Verlag, Hildesheim, Januar 2018; ISBN 3836959976; gebunden, 192 Seiten, durchgehend illustriert, mit farbigen Bilderbögen im Anhang; empfohlen ab 10 Jahre; 18,00 €

Endres, der Kaufmannssohn.
Vom Leben in einer mittelalterlichen Hansestadt


Der junge Kaufmannssohn Endres sammelt eifrig die Münzen, die sein Vater ihm von seinen Handelsreisen mitbringt. Er liebt es, mit seinem besten Freund Jos durch die Straßen der Stadt zu streifen, den Hafen zu erkunden und beim Löschen der Waren zuzusehen. Und dann ist der große Taggekommen: An Bord der Maria Magdalena fährt Endres ins ferne Riga, um dort bei seinem Onkel in die Lehre zu gehen.


Anke Bär versetzt uns mitten hinein in eine spätmittelalterliche Stadt. Ihre Geschichte von Endres, dem Kaufmannssohn, wird begleitet von fantasievollen, an mittelalterliche Buchmalerei angelehnten Illustrationen und vielen informativen Texten zur Hansezeit. Fachlich beraten wurde die Autorin durch Dr. Rolf Hammel-Kiesow, wissenschaftlicher Leiter des Hansemuseums Lübeck


Gerstenberg Verlag, Hildesheim, Juni 2014; ISBN 3836957744; gebunden, 64 Seiten, durchgehend farbig; empfohlen ab 6 Jahre; 14,95 €

Wilhelms Reise. Eine Auswanderergeschichte


Bremerhaven im Jahr 1872. Um der Armut in seinem kleinen Dorf zu entkommen, macht sich der junge Wilhelm auf dem Segelschiff Columbia auf den Weg nach Amerika. Mit dabei ist sein Skizzenbuch, in dem Wilhelm alle Beobachtungen und Erlebnisse an Bord festhält: die Arbeit der Seeleute, tägliche Unbill wie Ungeziefer und die drangvolle Enge im Zwischendeck, Sturm und Flaute, aber auch die Spiele der Kinder und das nächtliche Meeresleuchten. Und schließlich ist der große Tag gekommen: Die Columbia hat den Hafen von New York erreicht!


Ein historisches Sachbilderbuch, das viele spannende Informationen über das große Zeitalter der Auswanderung und das Leben auf einem Segelschiff vermittelt.


Gerstenberg Verlag, Hildesheim, Januar 2012; ISBN 3836954095; gebunden, 62 Seiten, durchgehend farbig; empfohlen ab 8 Jahre; 14,95 €